F5_gesamte_Gemeinde_Samtgemeindeübung
Brand
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Großübung an der Grundschule Heede erfolgreich durchgeführt
Heede / Dörpen – Am Donnerstag, den 23. April 2026, wurde gegen 18:00 Uhr eine groß angelegte Einsatzübung der Feuerwehren in der Samtgemeinde Dörpen durchgeführt. Übungsobjekt war die Grundschule in Heede, wo ein realistisches und anspruchsvolles Szenario abgearbeitet wurde.
Übungsszenario
Ausgangspunkt der Übung war eine angenommene Verpuffung in einem Raum der Schule. Infolge der Explosion kam es zu einer starken Rauchentwicklung, sodass große Teile des Gebäudes als verraucht galten. Die zuerst alarmierte Feuerwehr Heede stellte bei ihrer Erkundung fest, dass sich laut Augenzeugen noch etwa 25 bis 30 Personen im Gebäude befinden sollten.
Daraufhin wurde die Einsatzlage umgehend ausgeweitet: Die Leitstelle Ems/Vechte alarmierte die gesamte Feuerwehr der Samtgemeinde Dörpen einschließlich der Werkfeuerwehr UPM Nordland Papier sowie die Einsatzeinheit Emsland Nord des Malteser Hilfsdienstes zur Unterstützung der Verletztenversorgung. Die nachrückenden Kräfte sammelten sich zunächst im Bereitstellungsraum auf dem Marktplatz in Heede.
Übungsverlauf
Die Feuerwehr Heede begann unmittelbar mit der Brandbekämpfung sowie der Menschenrettung im Bereich des Hauptgebäudes II. Parallel dazu strukturierte die Einsatzleitung den Einsatz in mehrere Abschnitte, um eine koordinierte Abarbeitung zu gewährleisten. Die Einweisung der Kräfte erfolgte über den Einsatzleitwagen (ELW 1).
Die übergeordnete Einsatzkoordination übernahm dabei die IuK-Einheit (Information und Kommunikation) mit dem Einsatzleitwagen der Feuerwehr Dörpen. Von dort aus wurden alle Einsatzabschnitte geführt, Lagemeldungen gebündelt und die Kommunikation zwischen den eingesetzten Kräften sichergestellt.
Im weiteren Verlauf wurde das gesamte Schulgebäude unter Atemschutz systematisch nach vermissten und verletzten Personen durchsucht. Eine besondere Herausforderung stellte die Wasserversorgung dar, da die umliegenden Hydranten nicht ausreichend Leistung lieferten. Daher musste ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet und mit Pufferbehältern gearbeitet werden.
Zusätzlich wurde die benachbarte Turnhalle („Haus der Bewegung“) durch eine sogenannte Riegelstellung geschützt und vorsorglich evakuiert. Durch Funkenflug bestand außerdem die Gefahr eines Übergreifens des Feuers auf angrenzende, sehr trockene Vegetation, was in die Einsatzplanung einbezogen wurde.
Einsatzabschnitte
Zur effektiven Einsatzführung wurden folgende Einsatzabschnitte gebildet:
- Einsatzabschnitt 1: Innenangriff rechts
- Einsatzabschnitt 2: Innenangriff links
- Einsatzabschnitt 3: Wasserversorgung
- Einsatzabschnitt 4: Riegelstellung
- Einsatzabschnitt 5: Verletztenversorgung / Behandlungsplatz
Eingesetzte Kräfte
An der Übung beteiligt waren die Feuerwehren aus Heede, Dörpen, Dersum und Kluse sowie die Werkfeuerwehr UPM Nordland Papier. Unterstützt wurden sie durch die Einsatzeinheit Emsland Nord des Malteser Hilfsdienstes.
Fazit der Verantwortlichen
Ortsbrandmeister Reiner Wegmann, Gemeindebrandmeister Gerd Gruber sowie Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken zeigten sich im Anschluss sichtlich zufrieden mit dem Verlauf der Übung.
Sie betonten insbesondere die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Einheiten sowie die hohe Einsatzbereitschaft und Professionalität der Kräfte. Die Übung habe erneut eindrucksvoll die Schlagkraft und Leistungsfähigkeit der Feuerwehren in der Samtgemeinde Dörpen unter Beweis gestellt.